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... Wissenwertse über die Rose ...


 

Es gibt doch nichts schöneres als eine runde, gefüllte und fein duftende Rosenblüte.

 

Die Rose liebt einen sonnigen , warmen und freien Standort. Ist nur ein Habschatten Plätzchen im Garten noch frei, geht das auch. Eine Rose kann man auch gut für ein paar Jahre in einem grossen Gefäss halten, dort ist wichtig das sie regelmässig gewässert und gedüngt wird.

Der Boden sollte tiefgründig und humusreich sein, ist ein Boden lehmig und schwer kann man sehr gut etwas Sand einarbeiten. 

 

Die beste Pflanzzeit der Rosen ist der Herbst. Da kann man von Mitte Oktober bis Dezember auch wurzelnackte Rosen pflanzen.

Das sind Rosen ohne Wurzelballen. Diese Rosen sollten vor dem pflanzen 8- 12 Stunde ins Wasser einstellt werden und vor dem pflanzen, die kleinen Wurzeln gut anschneiden, damit sich in der Erde neue Wurzeln bilden und die Rose besser anwachsen kann. 

 

Die Container Rose, das sind Rosen die wir in der Baumschule oder in der Gärtnerei mit einem Wurzelnballen kaufen, diese kann man ganzjährig pflanzen.

 

 Bei beiden Rosenarten gilt, nach dem pflanzen der Rosen immer gut wässern.

 

Pflanzanleitung für Rosen

Informationen über die verschiedenen Rosenarten

 

 

Strauchrosen

Zu denen zählt man die Beetrosen, die eher klein und auslaufend sind. Von Juli bis zum Herbst durchblühen

und etwas 60-100 cm hoch werden.

Auch die Englische Gartenrose zählt dazu, sie haben oft schöne und romantisch gefüllte Blüten und ganz nebenbei

einen feinen Duft. Sie blüht von Juni bis September sehr üppig, dazwischen kann sie aber auch gern mal eine kurze Blütenpause einlegen. Sie werden 80- 120 cm hoch und zum teil sehr üppig in der Breite.

Zb. Pastella, Aspirin, Leonardo da Vinci, Marie Theresia

Zb. James Galway, The Alnwick, Gentle Harmione, A Shropshire Lad, Evelyn, Eglantyne, Geoff Hamilton, Gertrude Jekyll, Mary Rose, Munstead Wood

 

Pflanzabstand: kann man sehr gut als Einzelpflanze haben, oder auch in Gruppen, 3-4 Rosen pro m2

 

Kletterrose

Mit diesen Rosen kann man unschöne Wände, Zäune oder auch Bäume in romantisches Flair versetzten. Es gibt einmal- und öfterblühende Kletterrosen. Diese blühen von Mitte Mai- Mitte Juni oder die etwas späteren öfterblühenden von Juni - Juli und anschliessend mit einer Nachblüte bis in den Oktober hinein. Sie unterscheiden sich je nach Sorte durch Blüte, Form und Farbe. Die meisten erreichen eine höhe von 2- 4 Meter.

zb. New Dawn, Schneewittchen, Nahèma, Mme Alfred Carriére

Zu dieser Kategorie gehören auch die Rambler Rosen, diese haben lange und biegsame Triebe. Die mit den Jahre ganze Pergolas, Pavillone und Bäume  überwachsen können. Damit die Rosen üppig blühen, möglichst die Triebe Spiralförmig oder leicht schräg um den Paviilon wickeln, so kann sie sich am besten entfalten. 

Die meisten dieser Rambler Rosen blühen nur einmal in der Saison meistens Ende Mai bis Mitte Juni.

Zb. Bobbiy Jeams, Apple Blossom, Pauls Himalayan Musk.

Einige Sorten aber blühen Monatelang wie zb. Guirlande D ` Amour.

 

Die Polyantha- Rose oder auch Floribunda- Rose

Sind Rosen die in Dolden oder Büscheln blühen. Sie tragen viele kleinere Blüten an den Stängeln und sind sehr haltbare Rosen, Da sie sehr üppig und auslaufend blühen. Man kann auch sehr gut ein paar Stiele abschneiden und in eine Vase einstellen. 

Zb. The Fairy, Bianca Fairy,

 

Pflanzabstand: 5- 7 Pflanzen pro m2

 

Die Edelrosen oder auch Teehybriden genannt,  werden vor allem wegen der eleganten, hoch geschlossenen Blütenform geschätzt, für  viele ist das die richtige Rose. Oftmals hat sie an jedem Stiel nur eine Blüte, dafür eine grosse und wohlgeformte, sie besitzt nur wenig bis keinen Duft. Man hat den ganzen Sommer etwas von dieser schönen Rosenart. Sie gilt als Anfängerrose und gedeiht auch im Kübel sehr gut.

Zb. History, Aphrodite, Ashley

 

Diese Rosenart kann man sehr gut als Einzelpflanze halten oder auch in Gruppen, Pflanzabstände: 7 bis 9 Rosen pro m2

 

Rosenpflege

 

 

Im Frühjahr werden die Rosen mit einem Langzeitdünger wie zb. Tardit versehen. Oder man arbeitet mit organischem Dünger zb. Hornspäne, dazu gibt man ein bis zwei Handvoll Hornspäne in die Erde. 

Zu viel Dünger ist schecht für die Rose und fördert Krankheiten.

 

Auch der Boden um die Rosen sollte regelmässig mit einer Grabgabel aufgelockert werden. Es fördet das Wachstum und schütz den Boden vor Austrocknung und sorgt für Luftaustausch.

 

Frisch gepflanzte Rosen benötigen viel Wasser. Sonst wird nur bei lang anhaltender Trockenheit gegossen, dabei gut wässern und nicht täglich. Bitte beim Giessen beachten, das nur der Boden um die Rose gegossen wird, nicht aber über das Blattlaub. 

 

Die verblühten Blüten bei öfterblühenden Rosen regelmässig über zwei ganzen Laubblätter herausschneiden. Das fördert das Wachstum und die Nachblüte . Bei einmalblühenden Rosen kann man diese stehen lassen, es bilden sich dann wunderschöne Hagenbutte die zur Dekoration genutz werden können, oder auch den Vögeln als Futter dienen. 

 

Krankheiten

 

 

Leider können die wunderschönsten Rosen auch diverse Krankheiten bekommen, gerade dieses Jahr

wo das Wetter so unbeständig ist.

 

Blattläuse

 

Aufgrund der trockenen Witterung im Frühling haben wir Blattläuse an unseren schönen Rosen. Sie ernähren sich von dem Pflanzensaft und schädigen so die Rosen sehr stark. Das sieht man dan an den verfärbten und klebrigen Blätter , sowie an den deformierten Blüten. Sie sitzen oft an der Blattunterseite und an den Knospen fest.

  

Gerne werden die Blattläuse von Marienkäfer, Ohrwürmer, Florfliegen, Hainschwebefliegen, usw. gegessen, doch oft reichen die natürlichen Feine nicht aus um die Läuse zu vernichten.

 

Man kann aber auch mit natürlichen Hausmitteln die kleinen und lästigen Insekte loswerden. 

Dazu mischt man 1 EL Seife ( ohne Duftstoffe) mit einem Liter Wasser und füllt diese in eine Sprühflasche. Nubn sprüht man die Rose über mehrere Tage mit dieser Seifenlösung ein, am besten am Abend. 

Oder man gibt 100g Brennnessel und 2 Liter Wasser in einen Topf und lässt diese Brühe nun 24h stehen, danach die Rose damit einsprühen.

 

Auch kann man einen schönen Lavendel neben die Rose pflanzen, den die Läuse mögen die Ätherischen Öle die der Lavendel verströmt nicht schmecken.  Doch bei vielen Rosen, wie in meinem Garten mögen auch die paar Lavendel die ich habe nicht alle Läuse verjagen und so muss ich auch auf die Hausmitteln zurückgreifen.

 

 

Mehltau

 

Bei hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen kommt dieser hartnäckige Pilz zum Vorschein. besonders die jungen Triebe und Blätter sind anfällig, auf diesen weissen Pilz.

Dem kann man schon etwas vorbeugen, in dem man einen luftigen und freien Standort wählt. So können die Blätter und Triebe nach dem Regen schneller abtrocknen. Auch sollte man die Rosen nicht zu viel giessen und düngen, auch das regt das Wachstums des Pilzes an. 

 

Das Hausmittel gegen den Meltau ist eine Milch- Wasser Mischung. Ein Teil Milch und acht Teile Wasser mischen und so in eine Sprühflasche füllen. Nun die Rose Wöchentlich damit besprühen. Diese Mischung kann auch zum vorbeugen und stärken der Rose angesprüht werden.

 

Rosen zurückschneiden

 

 

 

Es ist immer so eine Sache mit dem Rosen zurückschneiden. Jeder macht es etwas anders und wir Frauen möchten manchmal auch nicht zu viel zurückschneiden. Doch aus eigener Erfahrung lohnt es sich, die Schere auch ma etwas tiefer anzusetzen.

 

Hier ein paar Grundregeln zum Rosen scheiden:

 

Zum schneiden der Rosen immer sauberes und gut geschliffenes Werkzeug benutzen. 

Die Rosen schneidet man, wenn im Frühling die Forsythien blühen, das ist ein guter Anhaltspunkt der Natur. 

 

Öfter blühende Strauchrose, dazu wird alles dürre Holz weggeschnitten, dünne Äste werden ausgelichtet, die kräftigen Triebe werden auf ca. 5 Auge eingekürzt und schwächere Triebe auf ca. 3 Auge zurückgeschnitten. Wenn die Rose zu gross und Mächtig wird, kann man diese  etwa alle  vier Jahre mit einem Verjüngung Schnitt einkürzen. Dazu sägt man alle Triebe über dem Boden ab, im Frühjahr treibt diese dann von neuem aus.

Zb. Abraham Darby,Marie Theresia, The Alnwick, Generous Gardener 

 

Polyantha Rosen, damit diese Rose ihren kompakt- auslaufenden Wuchs behält sollte man sie einem starken Rückschnitt unterziehen. . ca. 5 Triebe stehen lassen und diese auf 3-5 Auge zurückschneiden. 

Zb. The Fary, The Fary Bianca

 

Einmalblühene Strauchrose, Es wird nur das dürre Holz entfernt. Die gebildete Hagenbutte kann man gut für die Vögel im Winter stehen lassen oder zu Dekorations zwecken benutzen. Wenn die Rose zu gross und mächtig wird, kann man diese etwa alle vier Jahre mit einem Verjüngung Schnitt einkürzen. Dazu sägt man alle Triebe über dem Boden ab, im Frühjahr treibt diese dann von neuem aus.

Zb. Maidens Bluh, Felicitè Patmentier

 

Kletterrosen mehrmalsblühend, Sie blühen an den Ein und mehrjährigen Trieben, also sollte man diese nicht zu stark scheiden. Die Haupttriebe um einen drittel einkürzen und die verblühten Seitentriebe auf ca. 2 Augen einkürzen. Auch hier kann man einen Verjünungs Schnitt vornehmen, dazu lässt man 5 junge, starke Triebe aus der Basis stehen und sägt alle alte Haupttriebe  ab.

Zb. New Dawn, Schneewittchen, Nahèma

 

Kletterrose , Ramblerrose einmalblühend, Diese Rosen schneidet man nach der Blüte, also im Spätsommer. Die Seitentriefe am Haupttrieb kürzt man auch auf2-3 Augen ein.  Auch dürres und dichtes Holz werden entfernt.

Die gebildete Hagenbutte kann man gut für die Vögel als Futter stehen assen oder zu Dekoration zwecken benutzen.

Zb. Bobby Jeams, Pauls Himalayan Musk, Appel Blossum

 

Rosenbaum, Den Rosenbaum sollte man möglichst kuppelförmig scheiden, das die kompakte Form bleibt. Wieder gut an dem Holzpfahl befestigen und Reibstellen vermeiden.

Zb. Schneewittchen

 

Als Merkpunkt gilt: Kräftige Sorten wenig schneiden und schwache Rosensorten mehr zurückschneiden.

 

Bilder von meinem Rosengarten

 

So nun habe ich hoffentlich nichts vergessen über diese Schönheiten zu berichten. Mehr zu meinen Rosen aus meinem romantischen Rosengarten findet ihr hier im Blog über  unsere Rosensorten. Oder Sie besuchen eine meiner Ausstellungen in meinem Garten. 

 

 


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